Ratgeber › Live-Chat
Ein Chatfenster ist in fünf Minuten eingebaut. Was es mit den Daten deiner Besucher macht, fragt man meistens erst danach. Mit diesen sieben Fragen bist du vorher auf der sicheren Seite.
Christian Obsieger · HeyFox
Dieser Artikel ist eine Orientierung aus der Praxis, keine Rechtsberatung. Für deinen konkreten Fall sprich mit deiner Datenschutzberatung.
Ein Chat sammelt mehr als ein Kontaktformular. Er läuft oft schon beim Seitenaufruf, merkt sich den Besucher über mehrere Besuche, kennt die besuchten Seiten und speichert Gespräche, in denen Menschen manchmal sehr Persönliches schreiben. Das ist kein Grund, darauf zu verzichten. Es ist ein Grund, genau hinzusehen.
Nenne den Chat-Anbieter, den Zweck (Beantwortung von Anfragen), die verarbeiteten Daten, die Speicherdauer und die Rechtsgrundlage. Erkennt dein Chat Besucher aus Formularen oder Mail-Links wieder, gehört auch das hinein. Viele Anbieter stellen dafür einen Textbaustein bereit, den du anpasst.
Welcher Weg für dich passt, hängt von deinem Cookie-Banner und deiner Einschätzung ab. Wichtig ist, dass dein Chat beides kann.
Stell dir vor, eine Kundin fragt per Mail, welche Daten du über sie hast. Früher hättest du einen halben Tag gesucht. Jetzt öffnest du ihr Profil, klickst auf Exportieren, hängst die Datei an und schreibst zwei Sätze dazu. Fertig in drei Minuten. Ich weiß genau, was mein Chat speichert.
So macht es HeyFox: Server in der Schweiz, AVV direkt in der App, keine IP-Adressen, besuchte Seiten nur 30 Tage, Gespräche löschen sich nach deiner Frist (30 Tage bis 3 Jahre), Export und Löschung je Besucher, Gesprächsinhalte gehen an keinen KI-Anbieter. Die Einwilligung steuerst du mit deinem Cookie-Banner. Alles im Detail: Was HeyFox speichert.
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